Menu

8 Gute Gründe Warum Golden Retriever Welpen Die Perfekten Familienhunde Sind

By Patrice | Uncategorized

Jul 29

Dunkle, treue Augen und kuscheliges, weiches Fell: Golden Retriever Welpen sind mit einer der schönsten Hunderassen überhaupt. Aber die knuddeligen kleinen "Bären" sind so viel mehr, nämlich tolle Hunde für die ganze Familie. Was diese Rasse so besonders macht - hier acht gute Gründe, warum der Golden Retriever der perfekte Familienhund ist

More...

1. Golden Retriever sind kinderlieb

golden retriever

Für Kinder ist ein Golden Retriever der ideale Begleiter und ein treuer Freund in Kindertagen. Gerade Kindern gegenüber zeigt sich der Golden Retriever sehr geduldig und entspannt, ja man könnte fast behaupten, diese Rasse hat ein "Gemüt wie ein Elefant". Seinen Kindern nimmt er auch ein manchmal recht ruppiges und stürmisches Verhalten ihm gegenüber nicht übel, wenn zum Beispiel doch einmal fester an Schwanz oder Fell gezogen wird. Im Gegenteil, für den Golden Retriever gilt das Motto: "lieber mittendrin statt nur dabei". Egal, was die Kleinen anstellen, man kann davon ausgehen, dass der Hund mit von der Partie ist. Dabei geht er freundlich und liebevoll mit den ihm anvertrauten Kindern um.

Die liebevolle, entspannte Art Kindern gegenüber wurde dem Golden Retriever zwar sozusagen schon mit in die Wiege gelegt, dennoch sollte der Welpe von klein auf gut sozialisiert und erzogen werden. Die Erziehung beider Parteien - Kinder und Hund - spielt eine große Rolle, wie gut sich der Hund später ins Familienleben einpassen kann. Kinder sollten von Anfang an lernen, das neue Familienmitglied zu respektieren, es nicht zu bedrängen und dem Tier genügend Rückzugsmöglichkeiten und Ruhe zu geben, wenn es gerade einmal nicht bespaßt oder "geknuddelt" werden möchte.

2. Die Bewegungsfreudigkeit

Ein Golden Retriever ist nichts für ausgeprägte "Couch-Potatos". Zwar genießt er auch gerne hin und wieder einen entspannten Tag auf dem Sofa, allerdings ist diese Rasse sehr Bewegungsfreudig und möchte beschäftigt werden. Reine, kurze Spaziergänge an der Leine und auf den immer gleichen Strecken reichen dem Golden Retriever nicht aus, solche Gassigänge werden ihm schnell langweilig. Tobe Runden mit Artgenossen oder den Kindern und Suchspiele, bei denen Kopf und Nase des Hundes gefordert werden, sind ideal, um einen Golden Retriever Welpen auszulasten. Ein schönes Suchspiel kann in die täglichen Spaziergänge integriert werden. Für den Hund ungesehen versteckt sich ein Kind am Rand des Weges. Auf ein Kommando hin soll der Hund das Kind suchen. Der Spaß auf beiden Seiten bei diesem Spiel ist riesig und fördert gleichzeitig auch noch die Bindung des Hundes zur Familie.

Wer seinem Hund etwas Gutes tun möchte, fährt mit ihm zum Schwimmen an einen See oder Teich. Golden Retriever sind nämlich ausgesprochene Wasserratten. Sie lieben Wasser in jeder Form, sei es als Plantschbecken im Garten oder als Dusche. Auf den Spaziergängen finden sie mit traumwandlerischer Sicherheit jede noch so kleine und dreckige Pfütze - und nutzen sie dann auch.

3. Neugierig und aufmerksam

Der Golden Retriever ist ein sehr neugieriger und aufmerksamer Hund. Alles, was seine Aufmerksamkeit erregt, wird in der Regel sofort genau untersucht. Das macht die Erziehung des Welpen zu einem nervenstarken und ausgeglichenen Hund besonders leicht. Auch im Garten wird Notiz von jeder noch so geringen Veränderung, Bewegung oder Geräusch genommen. Er ist allerdings kein Kläffer, neigt also nicht dazu, alles und jeden zu verbellen. Er geht ruhig auf für ihn neue Situationen zu. Wird der Welpe in diesen Situationen vom Besitzer noch ruhig und sanft geleitet, entwickelt er sich zu einem ausgeglichenen, fröhlichen und verspielten Hund.

Dabei ist der Golden Retriever jedoch als Wachhund gänzlich ungeeignet. Durch seine menschenbezogene Art heißt ein Golden Retriever jede Person, die sich ihm nähert oder das Grundstück betritt, erst einmal als Freund willkommen.
So könnte es passieren, dass sogar Einbrecher im Haus willkommen geheißen und auf die charmante, manchmal etwas stürmische Art des Golden Retrievers begrüßt werden. Keine Sorge jedoch, der Golden Retriever ist ein großer, kräftiger, intelligenter und treuer Hund, der im Ernstfall sich und seine Familie zu verteidigen weiß.

4. Fröhlich und gelassen

​​Golden Retriever können sich zu wahren Clowns entwickeln. Kein Spiel ist ihnen zu rau oder zu wild, im Gegenteil, wenn es nach dieser Hunderasse geht, können die Spiele nicht ausgelassen genug sein. Durch ihre freundlich-fröhliche Art bringt diese Hunderasse ihren Besitzern jede Menge Spaß und Action.

Diese charakterliche Eigenschaft macht den Golden Retriever so wertvoll im Umgang mit behinderten Menschen. Golden Retriever sind ausgezeichnete Blindenhunde, Therapiehunde und Assistenzhunde. Durch ihre Freude beim Lernen und ihre hohe Intelligenz lernen sie sehr schnell, ihre Menschen zu führen, Türen zu öffnen und schließen und bestimmte Gegenstände zu bringen. Das fröhliche, aufgeweckte und freundliche Wesen der Golden Retriever hebt sogar die Stimmung ihrer Menschen, weshalb sie gerne in Altenheimen und sogar in Krankenhäusern eingesetzt werden.

Damit der Hund seine fröhliche Art behält und glücklich ist, muss er ordentlich gehalten werden. Diese Hunderasse eignet sich nicht für Zwingerhaltung, sie brauchen den Anschluss an ihre Familie, um nicht zu verkümmern. Eine Haltung in kleinen Wohnungen ist möglich, muss aber durch sehr viel Auslauf an der frischen Luft und viel Beschäftigung ausgeglichen werden. Auch der stundenlange Aufenthalt allein in der Wohnung während der Arbeitszeit des Besitzers kann zu Problemen führen, wird der Hund vor und nach der Arbeit nicht ordentlich ausgelastet.

5. Gehorsam eines Golden Retrievers

​​Der Golden Retriever ist ein Hund, der seinem Besitzer gefallen möchte. Durch diesen sogenannten "Will to please", dem Wunsch zu gefallen, seiner Intelligenz und seiner Lernbereitschaft, ist es recht einfach, einen Golden Retriever zu erziehen. Trotzdem heißen die Zauberworte Geduld und Konsequenz, um den Golden Retriever zu einem angenehmen Begleiter zu machen.
Eine gute Erziehung ist wichtig, auch wenn man die kleinen süßen, flauschigen und pummeligen Welpen am liebsten nur beschmusen und verwöhnen möchte. Aus dem kleinen, knuddeligen Welpen wird allerdings schnell ein großer, kräftiger Hund, der unerzogen durchaus Probleme bereiten kann.

Die Erziehung des Hundes sollte nicht nur auf eine Person beschränkt sein, sondern jeder in der Familie sollte wissen, was der Hund darf und was nicht und es entsprechend umsetzen. Darf der Hund zum Beispiel nicht auf das Sofa, wäre es fatal, wenn ein Familienmitglied es verbietet, ein weiteres es aber gestattet. Nein ist nein, egal, wer das Verbot zuerst ausgesprochen hat.

Der Golden Retriever wurde ursprünglich für die Jagd gezüchtet und dort über viele Jahre hinweg eingesetzt. Der Jagdtrieb ist ihnen erhalten geblieben, allerdings kann der Jagdtrieb bis zu einem gewissen Grad durch konsequentes Üben abtrainiert werden. Wer seinen Golden Retriever auch einmal ohne Leine stromern lassen möchte, dem sei geraten, mit dem Hund eine gute Hundeschule zu besuchen, damit er nicht später jedem Hasen und jeder Katze nachjagt.

6. Vertrauenswürdig auf vier Pfoten

​​Ein Golden Retriever ist die Vertrauenswürdigkeit in Hundeform, wenn - und es muss wieder erwähnt werden - er ordentlich erzogen wurden. Ein Hund erzieht sich nicht von alleine, egal, wie schlau er ist und wie gerne und schnell er lernt. Lässt man bei dieser relativ leicht erziehbaren Rasse die Zügel schleifen oder punktet mit völliger Inkonsequenz, hat man ganz schnell einen ordentlichen Rüpel an der Leine, der ganz im Sinne von Pipi Langstrumpf sich seine Welt so macht, wie sie ihm gefällt.
Um die Erziehungsfehler auszubügeln, benötigt man dann einen guten und meist recht teuren Hundetrainer, unendlich viel Zeit und noch mehr Geduld, wenn der bis zu 40 Kilogramm schwere Rüde wieder einmal versucht, seinen Willen durchzusetzen.

Der gut erzogene, sozialisierte und ausgelastete Golden Retriever ist vertrauenswürdig. Egal, ob mit Mensch oder einem Artgenossen oder ob er für eine Weile allein bleiben muss, diesen Hunden kann man vertrauen. Liest man verschiedene Berichte in den Medien, könnte man die Aussage über die Kinderfreundlichkeit und die Vertrauenswürdigkeit als glatte Lüge bezeichnen, denn auch der ein oder andere dieser Familienhunde hat schon zugeschnappt. Man darf allerdings eines nicht vergessen: ein Hund kann sich dem Menschen nicht mitteilen. Meist entstehen solche Situationen durch gravierende Erziehungsfehler, durch unerkannte Krankheiten, oder Schmerz.

7. Der Golden Retriever - eine zuverlässige Hunderasse

​​Die Lernbereitschaft und die schnelle Auffassungsgabe beim Lernen sind neben dem freundlichen, sanften Wesen die größten Vorteile eines Golden Retrievers. Egal, ob er als Such- oder Rettungshund eingesetzt wird, als Spürhund, als Begleithund für Menschen mit Behinderung oder einfach nur in einer Familie mit Apportier Spielen, Dummy Training oder mit Hundesport fit gehalten wird, der Golden Retriever lernt sehr schnell auch komplexe Aufgaben und führt diese zuverlässig aus.

Speziell bei der Polizei als Spürnase, bei der Bergrettung für die Suche nach Lawinenopfern und im Katastrophenschutz zur Rettung von Erdbebenopfern wird die zuverlässige und ausdauernde Rasse sehr hochgeschätzt. Menschen mit Behinderungen führt und begleitet er aufmerksam und gewissenhaft und lässt sich nicht oft durch andere Reize von seinen Aufgaben ablenken.
Seiner Familie, insbesondere den Kindern, ist der Golden Retriever ebenfalls ein zuverlässiger und treuer Begleiter bis ins hohe Alter hinein.

8. Agil, fröhlich und verspielt

Die durchschnittliche Lebensdauer eines Golden Retrievers liegt bei 10 bis 12 Jahren. Allerdings gibt es auch hier Hunde, die wesentlich älter werden. Diese Hunderasse bleibt auch im Alter noch sehr verspielt und bewegungsfreudig. Viele Menschen unterschätzen den Bewegungsdrang eines Golden Retrievers. Er ist der ideale Hund für Hundesportarten wie Agility und Obedience und für Ballspiele, beziehungsweise Apportier Spiele aller Art. Die Arbeit im Wasser gefällt einem Golden Retriever am meisten, hier ist er in seinem Element.

Der Golden Retriever ist ein Arbeitshund. Er ist körperlich und geistig belastbar und sehr ausdauernd. Er möchte aktiv beschäftigt werden, ein Leben allein in Haus oder Garten ist nichts für diesen fröhlichen Hund.
Wer aber einem Golden Retriever ein gutes Zuhause bietet, genug Auslauf und Arbeit für Kopf und Nase, wer sich mit seinem Hund beschäftigt, ihn gut erzieht und ihm vielleicht den einen oder anderen Trick beibringt, der hat mit einem Golden Retriever über viele, glückliche Jahre einen der besten, treuesten und zuverlässigsten Begleiter an seiner Seite.

About the Author

>