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9 Labrador Welpen-Tipps, Die Du Vor Dem Kauf Unbedingt Wissen Musst

By Patrice | Uncategorized

Sep 02

Tipp 1: Wie lange darf ich meinem Labrador Welpenfutter geben?

Da der Labrador eine große Hunderasse ist, wächst er generell recht schnell und legt rasant an Gewicht zu. Deshalb ist es ratsam, einem Labrador Welpen das spezielle Welpenfutter nicht zu lange zu geben. Dieses Futter ist besonders nährstoffreich und fördert ein rasches Wachstum. Wie bei allen großen Rassen wird empfohlen, den Labrador schnell an normales Futter zu gewöhnen. Denn wenn er zu lange das hochdosierte Welpenfutter erhält, wächst er noch schneller. Das ist für die Gelenke nicht gut und kann sogar Krankheiten oder Fehlstellungen fördern. Da Rassehunde ohnehin anfälliger für solche Probleme sind als Mischlinge, bist Du also gut beraten, wenn Du Deinen Welpen ab 6 Monaten an Juniorfutter heranführst. Keinesfalls sollte er das Futter mit einem Jahr noch erhalten, wie es hingegen bei anderen, klein bleibenden Rassen teils empfohlen wird.

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Tipp 2: Was frisst ein Labrador Welpe eigentlich?

Im Allgemeinen kann man sagen, dass ein Labrador nichts Anderes braucht als jeder andere Hund auch. Beim Welpenfutter hältst Du Dich am besten an das, welches Dein Hund bereits beim Züchter erhalten hat. Das kennt er bereits und verträgt es gut. Außerdem ist, gerade beim Einzug zu Dir und somit in ein völlig neues, unbekanntes Leben, etwas Gewohntes wichtig. Welpenfutter, welches er bereits von seinem vorherigen Zuhause kennt, gibt ihm bei Dir Sicherheit und zeigt ihm, dass es in seinem neuen Zuhause gar nicht so übel ist. Stellst Du schließlich auf Junior- und später auf Adult Futter um, achte auf eine gute Zusammensetzung mit viel Fleischanteil und wenig Füllstoffen. Auch BARF (Biologisch artgerechte Rohfütterung) ist kein Problem, wenn Du Dich zuvor intensiv mit diesem Thema beschäftigt hast. Falls Du Dir unsicher bist, frage beim Züchter, welches Futter er für seine erwachsenen Hunde verwendet oder lasse Dich von Deinem Tierarzt oder im Futterhandel selbst beraten. Gutes Futter muss übrigens nicht teuer sein!

Tipp 3: Wie oft darf ich meinen Labrador Welpen füttern?

Bis er etwa ein halbes Jahr alt ist, solltest Du Deinen Kleinen im Idealfall 4-5 Mal täglich füttern. Entsprechend teilst Du die Tagesration Futter auf die einzelnen Mahlzeiten auf. Wichtig ist dabei, dass Du Dich unbedingt an die Empfehlungen auf der Futterverpackung hältst. Das hat einen bestimmten Grund: Labradore sind für ihre Gefräßigkeit bekannt! Kaum stellst Du den gefüllten Napf ab, ist er schon leer geputzt. Bekommt er zwischendurch Leckerlies, reduziere das Hauptfutter entsprechend. Mit zunehmendem Alter werden schließlich die Mahlzeiten weniger und die Tagesration auf zwei, höchstens drei Mahlzeiten aufgeteilt. Dazwischen wird er immer wieder betteln, um den Esstisch herumschleichen und zu keiner Deiner Mahlzeiten von Deiner Seite weichen. Dennoch: Ihm nichts zwischendurch zu geben, außer ab und zu ein Leckerbissen, hat nichts mit bösem Vorsatz zutun! Labradore nehmen nun einmal schnell zu und Übergewicht ist für Hunde generell sehr schädlich. Besser ist es, wenn Du ein eigenes Gefühl dafür entwickelst, ob Dein Hund gerade wirklich hungert oder er einfach nur "Lust auf einen Snack" hat.

Tipp 4: Wie groß ist ein Labrador mit 8 Wochen?

schwarzer labrador

Bei der Geburt sind die Welpen durchschnittlich zwischen 350 bis 400 Gramm schwer. Sie sind blind und auf die Hilfe ihrer Mutter angewiesen. Die Größe von Hunden wird generell von Boden bis Schulter gemessen. Da die Winzlinge aber noch nicht stehen können und stets zusammengerollt oder ineinander verknotet an den Zitzen der Mutter liegen, lässt sich die sogenannte Risthöhe noch nicht bestimmen. Wenn sie nicht gerade trinken, liegen sie mit ihren Geschwistern zusammen und schlafen. So klein und unbeholfen bleiben sie aber nicht lange: Bereits nach zwei Wochen haben sie ihr Geburtsgewicht verdoppelt! Ab der dritten Woche öffnen sich die Augen. Dann werden auch die ersten Erkundungstouren gestartet, auf zunächst noch wackeligen Beinchen. Auch die Zähne beginnen zu wachsen. Von da an geht es schnell: Kaum wissen sie, wie die Beine funktionieren, ist nichts mehr vor ihnen sicher! Mit 8 Wochen wiegen die "Kleinen" schon stolze 6 Kilogramm und haben eine Risthöhe von etwa 30 cm erreicht.

Tipp 5: Wie schnell wächst ein Labrador Welpe?

Labradore wachsen sehr schnell! Besonders innerhalb des ersten Jahres kann man beinahe dabei zuschauen, wie sie größer und größer werden. Aus den kleinen, hilflosen Zwergen wird innerhalb weniger Wochen ein knuffiger, abenteuerlustiger Hund mit allerlei Unsinn im Kopf. Mit 2 Monaten ist er schon größer und schwerer als ein Chihuahua. Im Schnitt wächst er etwa 5 cm im Monat. Diese Angabe bezieht sich auf die Risthöhe, also die Höhe von Boden bis Schulter, nicht die Kopfhöhe. Auch an Gewicht legen sie schnell zu und verdoppeln es durchschnittlich jede Woche, bis sie etwa 8 Wochen alt sind. Von da an steigt zumindest das Gewicht nicht mehr so rasant, da die Welpen dann aktiv sind und viel Energie verbrauchen. Pro Monat wachsen sie aber dennoch bis zu 5 cm weiter. Ab einem halben Jahr verläuft das Wachstum schließlich langsamer, sie werden etwa nur noch 2 bis 3 cm im Monat größer. Mit ungefähr 12 Monaten haben sie ihre endgültige Größe erreicht. Im Schnitt werden Labrador-Rüden zwischen 57 und 62 cm schwer, die Weibchen ungefähr 55 bis 60 cm.

Tipp 6: Wie teuer ist ein Labrador Welpe?

Wie bei allen Rassehunden sind auch Labradore von anerkannten Züchtern teuer. Die Preisspanne liegt zwischen 1000 und 1500 Euro. Der verhältnismäßig hohe Anschaffungspreis eines Rassehundes hat seinen Grund: Viele Rassen, leider gehören Labradore ebenso dazu, haben durch die Überzüchtung gewisse Anfälligkeiten für Krankheiten. Die Elterntiere müssen also, bevor es zum Decken kommt, auf Erbkrankheiten und Gendefekte getestet werden. Da es sich dabei um eine ganze Reihe von Tests handelt, kommen auf den Züchter entsprechend hohe Kosten zu, die er auf die späteren Käufer umlagert. Genauso fallen weitere Kosten für Wurmkuren und Sehtests der Welpen an und die tierärztliche Betreuung der trächtigen Hündin. Hinzukommen aber auch Futterkosten und die Verfügbarkeit von Spielzeug, Kuschelplätzen und einen geschützten Rückzugsraum für Welpen und Mutter. Darüber hinaus muss ein echter Labrador gewisse Voraussetzungen erfüllen, die ein anerkannter Züchter mit entsprechenden Papieren, wie etwa dem Stammbaum, bescheinigt. Weil der Züchter also all diese Maßnahmen ergreift und zum gekauften Welpen zusätzlich im Normalfall noch eine Grundausstattung mitgibt, muss der Käufer tiefer in die Tasche greifen.

Tipp 7: Was wiegt ein Labrador Welpe?

Bei der Geburt wiegt ein Labrador keine 400 Gramm. Das entspricht ungefähr zwei normal großen Äpfeln. Im Schnitt verdoppelt er das Gewicht wöchentlich bis zur achten Lebenswoche. Anfangs geht es recht zügig, da die Kleinen noch nicht sehr aktiv sind. Außerdem ist die Muttermilch sehr nahrhaft und fördert eine rasche Gewichtszunahme und ein schnelles Wachstum. Mit einem halben Jahr wiegen Labradore schon um die 20 kg. Damit sind sie als Welpen schwerer, als so manch eine Hunderasse überhaupt wird! Mit einem Jahr sind sie schließlich ausgewachsen und wiegen um die 30 kg. Das Gewicht richtet sich nach Geschlecht und Größe. Es kann aber auch, wie bei uns Menschen, durchaus gewissen Schwankungen unterliegen. Es schadet nicht, Deinen Vierbeiner zu wiegen, wenn er Dir zu dick oder zu dünn vorkommt. Mit der Zeit erhält man als Besitzer ein Gefühl dafür, ob die Gassi Runden mal wieder etwas länger ausfallen sollten oder ob es auch mal wieder ein Leckerli mehr sein darf.

Tipp 8: Wie lange soll ich mit meinem Labrador spazieren gehen?

Als große bzw. mittelgroße Hunderasse benötigen Labradore ausgiebige Spaziergänge. Aber Stopp, nicht als Welpen! Da Labradore für Gelenk- und Hüftprobleme anfällig sind, ist es wichtig, die Welpen nicht zu überfordern. Es gibt dafür eine Faustregel die besagt, dass ein Labrador pro Lebensmonat 5 min lockeren Auslauf am Stück benötigt. Das heißt, dass Du mit einem Welpen, der mit ungefähr 3 Monaten bei Dir einzieht, lediglich 15 min an einem Stück spazieren gehen musst. Natürlich entsprechend öfter am Tag, damit er Dir nicht in die Wohnung macht. 2 bis 3 Mal am Tag ist ein Muss. Der Welpe sollte nicht von Dir gehetzt werden, sondern relativ frei und locker spazieren, die Gegend erkunden und ausgiebig schnuppern können. Für rasante Abenteuertrips, Jogging und andere anstrengende Aktivitäten ist ein Welpe nicht geeignet! Ab einem Jahr kannst Du anfangen, immer wieder ausgiebigere Spaziergänge einzuplanen. Wenn Du Hundesport wie Agility anstrebst, solltest Du frühestens ab einem Jahr damit beginnen.

Tipp 9: Wie viele Welpen bekommt ein Labrador?

Je größer der Hund, umso mehr Platz gibt es im Bauch der Hündin. Die Würfe sind bei Labradoren groß und liegen im groben Durchschnitt bei ungefähr 7 Welpen pro Wurf. Das ist jedoch nur ein Durchschnittswert, weshalb durchaus ebenso nur 5 Junge geboren werden können. Es kann aber genauso der Extremfall eintreten und die Hündin wirft über 10! Je größer der Wurf aber ist, umso mehr Arbeit hat die Mutter (und der Züchter) mit ihnen. Im Schnitt hat die Hündin 10 Zitzen. Gibt es mehr Welpen, wird das Gerangel groß! Leider werden dann schnell die Jungen benachteiligt, die sich gegenüber den anderen nicht durchsetzen können. Da es in jedem Wurf auch Größen- und Gewichtsunterschiede zwischen den Welpen gibt, werden die Schwächeren entsprechend ausgegrenzt. Bei sehr großen Würfen besteht daher immer eine steigende Gefahr, dass die schwachen Welpen nicht überleben. Allerdings gibt es dieses Risiko genauso bei Würfen mit weniger Welpen.

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